Geschichte

22. April 1899

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Der Verein für Deutsche Schäferhunde wird gegründet

In Karlsruhe wird der Verein für Deutsche Schäferhunde gegründet. Erster Vorsitzender ist Max von Stephanitz, begründer der Rasse.
(Bildquelle Von Anonym – GermanShepherdSETC.com, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29332299)

1920

Gründung der Ortsgruppe Eschweiler 1920

Mit 15 gleichgesinnten Schäferhundfreunden wurde Mitte des Jahres 1920 in der früheren Gaststätte Schieren in Eschweiler-Nothberg die Ortsgruppe Eschweiler 1920 im Verein für deutsche Schäferhunde gegründet. Erster Vorstizender wurde Bankdirektor Kruhm.

1925

Wechsel im Vorstand

Mit 25 Mitgliedern und 30 Förderern übernahm der Zahnarzt Hartwig die OG als Vorsitzender. Der damalige Sportplatz an der Talstraße wurde zum Übungsplatz.

1927-1932

Wirtschaftskrise

Die nun folgende, sich immer mehr verschlechternde Wirtschaftslage zwang die Ortsgruppe sich in allen sportlichen Veranstaltungen einzuschränken.

1933-1938

NS-Zeit

Zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft wurden Prüfungen im internen Kreis den Behörden angezeigt und unter Strafe verboten. Das betraf auch private Zusammenküfte. Es folgte die Auflösung und Gleichschaltung der meisten Vereine.

1939-1945

Zweiter Weltkrieg

Der Ausbruch des zweiten Weltkrieges vervollständige die Stagnatiomn der Ortsgruppe. Die spätere Evakuierung und der totale Zusammenbruch riss alle Vereinsbindungen auseinander. Die Sorge um das tägliche Brot rangierte an erster Stelle.

1946-1949

Nachkriegszeit

Nach dem verlorenen Krieg mussten nun wieder neue Zuchtlinien und eine gute Basis im SV geschaffen werden. Die besten waren im Kriegseinsatz verloren gegangen und gute Ausbilder, auch in unserer OG, gefallen.
Ab 1948 fanden sich wieder beherzte Schäferhundfreunde zusammen, fest entschlossen die OG wieder aufzubauen und weiterzuführen. Mit Bestätigung der Besatzungsbehörden wurde Rektor Wirtz zum neuen und dritten Vorsitztenden der Ortsgruppe. Das Vereinsheim war bei Ganter am Markt. Insgesamt 22 Mitglieder traten wieder zusammen auf dem Sportplatz an der Talstraße mit ihren Hunden zum üben an.

1950

Wechsel im Vorstand

Am 04.01.1950 fand die Jahreshauptversammlung statt, Sattlermeister Adolf Bittner wurde zum vierten Vorsitzenden der Ortsgruppe gewählt.

1951-1955

Die frühen 50er

Das Vereinsleben blüht nach dem Krieg auf. Die Mitgliederzahl steigt auf 40, die Ortsgruppe feiert Erfolge in Zucht und Leistung, das 35-Jährige Jubiläum wird zusammen mit 10 Ortsgruppen und 150 Teilnehmern im Hotel Wantzen gefeiert.

1956

Neuer Vorstand, neue Heimat

Bei der Jahreshauptversammlung im Heim Ruland wird der Verwaltungsangestellte Hans Kaiser zum fünften Vorsitzenden gewählt. Sein Vorgänger Adolf Bittner verstirbt noch im selben Jahr.
Die Ortsgruppe wechselt mit ihren Übungsplatz und Vereinsheim zum Gelände an der Kläranlage.
Eine Tollwutsperre in Eschweiler schränkt die Arbeit der Ortsgruppe ein.

1967

Erneuter Umzug

Der Übungsplatz an der Kläranlage muss zum 30.07.1967 aufgegeben werden, da die Stadt Eschweiler als Eigentümerin keine Untervermietung duldet. Etwa 300 Meter weiter steht ein neues Grundstück zur Verfügung, welches jedoch aufwendig eingeebnet werden muss. Eine Baubude, die als Vereinsheim diente, konnte nicht mehr transportiert werden, und wurde an Ort und Stelle verbrannt. Nach der Einsaat des Platzes wurde ein gebrauchter Linienbus der ASEAG gekauft, und als Vereinsheim hergerichtet.

1969

Neuer Vorstand

Im Vereinsheim Schüppen an der Talstaße findet am 18.01.1969 das Familienfest mit Siegerehrung statt. Neuer und damit sechster Vorsitzender wird Karl-Heinz Lersch, Hans Kaiser wird für seine Verdienste ausgezeichnet und zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

1972-1973

Der lange Weg zum heutigen Übungsplatz

Nachdem seitens der Stadt Eschweiler der Pachtvertrag für das bisherige Übungsgelände zum 01.09.1970 gekündigt wurde, erhielt man im August Ersatz am Waldrand. Drei Tage nachdem Ende Oktober bereits begonnen wurde, das Fundament auszuheben, widerruft die Stadt Eschweiler auch diesen Vertrag.
Der darunter leidene Übungsbetrieb macht sich auf die Mitgliederzahl bemerkbar, sie sinkt auf nur noch 11 Mitglieder. Im Februar 1971 wird ein neuer Vertrag mit der Stadt Eschweiler zur Pacht eines anderen Grundstückes geschlossen, es werden Bauzeichnungen zur Genehmigung eingereicht, doch kommt Widerstand von der Landwirtschaftskammer sowie der Jagdgenossenschaft.
Von Seiten der Jagdgenossenschaft wird das heutige Grundstück Im Felde vorgeschlagen. Nach anfänglicher Ablehnung durch die Mitglieder wurde der Pachtvertrag zum 01.11. unterschrieben. Parallel zu Übungsstunden, Prüfungen sowie dem ersten Eschweiler Stadtpokal wird mit dem Bau begonnen, und es folgt unter Leitung von Laurenz Plum am 21.11. die Grundsteinlegung für unser heutiges Vereinsheim. Der Rohbau steht am 31.12. und die Mitgliederzahlen wachsen wieder. Die Jahreshauptversammlung wird im Lokal Pütz abgehalten, Wilhelm Taeter wird zum neuen und damit siebten Vorsitzenden gewählt. Am 03.02.1972 findet die erste Versammlung im neuen Vereinsheim statt, die erste Prüfung auf dem neuen Platz wird am 12.03. veranstaltet. Am 30.04. wird das Vereinsheim offiziell eingeweiht, am 28.05. wird der zweite Eschweiler Stadtpokal von uns ausgerichtet und gewonnen. Am 05.08. folgt der Spatenstich zum Bau von 20 Hundeboxen.
Aufgrund der vielen Neuanmeldungen wird am 30.10.1973 ein Aufnahmestopp beschlossen, die Gruppe verfügt zu dem Zeitpunkt über 26 Mitglieder. Am 10.11. wird das Fundament für den Anbau des Vereinsheimes mit Terrasse, Kamin, Toilette und Dusche ausgehoben und gegossen. Innerhalb von zwei Wochen erreicht unser Vereinsheim seine heutige Größe.

1973

Erster Wandertag

Am 20.03.1973 fand der erste Wandertag der OG Eschweiler statt: Der Beginn einer langen Tradition.